Elektrotechnisches Institut (ETI)
Foto_Projekt

Sprühnebelkühlung E-Maschine - SprayCEM

  • Ansprechpartner:

    Prof. Dr.-Ing. Martin Doppelbauer

  • Projektgruppe:

    Hybridelektrische Fahrzeuge

  • Förderung:

    Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA)

    (Förderkennzeichen: 20913 N)

    Gesamtprojektvolumen: ~ 0,5 Mio. €

  • Partner:

    Institut für thermische Verfahrenstechnik (TVT)

  • Starttermin:

    01.12.2019

  • Endtermin:

    31.05.2022

Ziele und Ergebnisse

Entwicklung und Validierung von Wärmeübergangsmodellen für die Öl-Sprühnebelkühlung von Antriebsmaschinen für Elektro- und Hybridfahrzeuge.

 

Inhalt und Vorgehensweise

Der Wickelkopf ist in elektrischen Maschinen nur schlecht an einen Kühlmantel angebunden, wodurch es zu einer ungleichmäßigen Wärmeabfuhr und somit auch zu sogenannten „Hot-spots“ kommt. Im Vergleich zur traditionellen Luftkühlung bietet die Öl-Sprühnebelkühlung eine Verbesserung der Wärmeabfuhr von 150% - 400%. Somit wird eine gleichmäßige Wärmeabfuhr erzieht und beugt der Bildung von „Hot-spots“ und damit einer punktuellen Materialermüdung vor.  Zur Bestimmung der Wärmeübergangskoeffizienten von dem Öl an den Wickelkopf werden verschiedene Einflussparameter (Anzahl der Düsen, Anordnung, Volumenstrom, …) untersucht. Die daraus erzielte Erkenntnis der Wärmeübergangskoeffizienten wird dann anschließend in ein thermisches Modell eines Elektromotors übergeführt, um so einen Elektromotor mit Öl-Sprühnebelkühlung modellieren zu können.