Elektrotechnisches Institut (ETI)

Verwendung von amorphen Metallen als Werkstoff für Traktionsantriebe

  • Motivation

    Am Lehrstuhl Hybridelektrische Fahrzeuge werden verschiedene Antriebskonzepte für den Einsatz in Elektrofahrzeugen untersucht. In einer Zusammenarbeit mit der Daimler AG wird untersucht, mit welchen Einflussgrößen die Leistungsdichte von Traktionsantrieben in EFahrzeugen gesteigert werden kann. Dabei spielt die Materialauswahl eine wichtige Rolle. Im Bereich der Forschung wird über die Verwendung amorpher Metalle als Werkstoff für elektrische Maschinen berichtet.

    Aufgabenstellung

    In dieser Arbeit soll zunächst eine Literaturrecherche durchgeführt werden und über den Kontakt zu Materialherstellern (Hitachi) Materialdaten ermittelt werden. Mit den Materialdaten wird eine bestehende Maschinenauslegung neu berechnet und gegebenenfalls in Details verändert, so dass eine Maschinenauslegung entsteht, mit der die besonderen Eigenschaften des Materials optimal ausgenutzt werden. Die Ergebnisse werden mit den Möglichkeiten anderer Materialien verglichen und so das Potential und die Grenzen dieses Materials für den Einsatz in E-Fahrzeugen aufgezeigt. Die besonderen Anforderungen in der Konstruktion und Fertigung einer solchen Maschine sind nicht Gegenstand dieser Arbeit.

    • Literaturecherche zu amorphen Metallen (metallische Gläser) und deren Einsatz in E-Maschinen.
    • Aufbearbeitung von Materialdaten für Berechnungssoftware.
    • Einarbeitung in Flux2D FEM-Software und Institutseigenen Kennfeldberechnungswerkzeugen.
    • Optimierung eines bestehenden Entwurfs durch Einsatz neuartiger Materialien in FEM Rechnungen.

    Verknüpfung zur Ausschreibung (pdf)