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Vergleich von Ökostrom-Tarifverträgen

Vergleich von Ökostrom-Tarifverträgen
Typ:Bachelorarbeit
Datum:Laufend
Betreuer:

Prof. Dr.-Ing. Martin Doppelbauer

Bearbeiter:

Jan Philipp Schlomann

An der Professur Hybridelektrische Fahrzeuge werden hybride und voll-elektrische Antriebe entwickelt und optimiert. Für den Lehrstoff der Vorle-sung „Hybride und elektrische Fahrzeuge“ sollen Sinn und Nutzen von Ökostrom-Tarifverträgen diverser Anbieter systematisch untersucht werden.

Laut Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) besteht für die Netzbetreiber in Deutschland eine Verpflichtung zu Anschluss und vorrangiger Abnahme von Strom aus erneuerbaren Energien. Ebenfalls ist geregelt, dass Netzbetreiber den Strom zu einem festen Preis einkaufen müssen. Die Differenz zum erzielten Preis an der Strombörse wird durch die EEG-Umlage von allen privaten und kleineren gewerblichen Stromkunden bezahlt.
Dennoch werden in großer Zahl Ökostrom-Verträge angeboten, welche Privatkunden die Belieferung mit reinem Ökostrom versprechen. Es stellt sich die Frage, was mit den zusätzlichen Einnahmen passiert, wenn sowieso schon der gesamte Strom aus erneuerbarer Energie eingespeist wird und die daraus resultierenden Mehrkosten von der Allgemeinheit getragen werden.
In dieser Bachelor-Arbeit soll daher eine Studie zu den tatsächlichen, vertraglich garantieren Leistungen der Ökostrom-Verträge der einzelnen Anbieter durchgeführt werden. Dabei sind jeweils mehrere repräsentative Anbieter aus den Bereichen EVUs, Stadtwerke und Internet-Stromanbieter zu vergleichen. Analysiert werden sollen die Werbeaussagen auf Webseiten und in Broschüren, die Details der Verträge (Kleingedrucktes) sowie Aussagen in persönlichen (Telefon-) Gesprächen mit Kundenberatern.
Darüber hinaus ist die Ökostrom-Werbung der Deutschen Bahn AG mit dem tatsächlichen Einkauf von Ökostrom zu vergleichen.