Erweiterung der Simulink-C++-Codegenerierung für die ETI Kria Signalverarbeitungsplattform
- Forschungsthema:Regelung elektrischer Antriebe
- Typ:Bachelorarbeit / Masterarbeit (DE/EN)
- Datum:Ab sofort
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Motivation
Am ETI kommt bei vielen Prüfstandsaufbauten das ETI-SoC-System zum Einsatz. Dieses wird momentan durch ein neues System, basierend auf dem AMD Kria-K26-System-on-Module, abgelöst. Das zukünftig verwendete System-on-Chip verfügt über einen FPGA, zwei ARM-R5-Kerne sowie einen Quad-Core ARM-A53-Prozessor. Letzterer führt ein Linux-Betriebssystem aus und wird momentan ausschließlich zur Verwaltung des Systems und zur Kommunikation verwendet. Aufgrund der höheren Rechenleistung soll dieser auch zur Ausführung von Regelalgorithmen erschlossen werden.
Aufgabenstellung
Eine Bachelorarbeit umfasst folgende Aufgaben:
- Einrichtung eines XEN-Hypervisors für den A53 mit Allokation eines CPU-Kerns für einen virtualisierten DomU-Guest.
- Anpassung der Simulink-Codegenerierung zur Erstellung von kompilierbarem C++-Code für einen XEN DomU-Guest.
- Einrichtung der Kommunikation zwischen DomU-Guest und dem FPGA sowie der Interrupt-Verarbeitung.
- Anpassung der Kommunikation zwischen DomU-Guest und dem Linux-System auf den verbleibenden drei CPU-Kernen.
- Evaluation von Latenz und Rechenzeit auf einem DomU-Guest.Im Fall einer Masterarbeit soll zusätzlich bearbeitet werden:
- Recherche über unterstützte Echtzeitbetriebssysteme (RTOS) auf Xen DomU-Guests.
- Implementierung einer Codegenerierung, die die Ausführung von Multirate-Systemen durch Verwendung eines RTOS-Kernels auf dem Zielsystem ermöglicht.