Elektrotechnisches Institut (ETI)

Weiterentwicklung eines internen Postprozessors zur adaptiven Eisenverlustberechnung für elektrische Maschinen

  • Motivation:

    Eisenverluste stellen in elektrischen Maschinen eine der wichtigsten Verlustquellen dar und lassen sich durch konventionelle Verlustmodelle nicht exakt berechnen. Am Elektrotechnischen Institut - Hybridelektrische Fahrzeuge (ETI-HEV) soll die Berechnung von Eisenverlusten mit Hilfe von Finite-Elemente (FE)-Simulationen und eines internen Postprozessors verbessert werden.

     

                          

    Abbildung 1: Darstellung des Statorblechs (l.) und der zeitliche Verlauf des B-Felds in einem Element

     

    Aufgabenstellung:

    In dieser Arbeit soll zuerst nach Literatur zur FE-Berechnung und zur Modellierung von Eisenverlusten recherchiert werden. Anschließend ist eine Beispielsmaschine für einen Traktionsantrieb mit FLUX2D® zu berechnen und ihre elektromagnetischen Eigenschaften mit dem eigenen Postprozessor zu untersuchen. Dabei sollen Materialeigenschaften sowie diverse Verlustmechanismen berücksichtigt werden. Die Berechnungsergebnisse verschiedener Verlustmodelle sind danach qualitativ zu bewerten.

    Anhand der Analyse soll eine Methode abgeleitet werden, um die Verlustberechnung zu verbessen. Während der Arbeit soll die analytische Methodik in den Postprozessor implementiert werden.

     

    Stichworte:

     

    • Literaturrecherche
    • Modellierung des weichmagnetischen Materials
    • Eisenverlustberechnung
    • Programmierung